{"id":37,"date":"2021-02-19T15:36:09","date_gmt":"2021-02-19T15:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/bibelblogplus.ch\/?page_id=37"},"modified":"2023-01-17T18:39:49","modified_gmt":"2023-01-17T18:39:49","slug":"fragen-zur-vertiefung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bibelblogplus.ch\/index.php\/fragen-zur-vertiefung\/","title":{"rendered":"Fragen zur Vertiefung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Zu den einleitenden Versen Matth\u00e4us 5, 1-2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wem gilt die Bergpredigt? Was bedeutet sie mir pers\u00f6nlich?<\/p>\n\n\n\n<p>Lehren und lernen geh\u00f6rt offensichtlich zum christlichen Glauben, nicht nur beispielsweise religi\u00f6se Erfahrung. (Wie) trage ich dem Rechnung?<\/p>\n\n\n\n<p>An Stelle unserer Predigtgottesdienste sollte man besser Lehrgespr\u00e4che durchf\u00fchren und damit die sonnt\u00e4gliche Einwegkommunikation aufbrechen. Eine berechtigte These?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegenteil: Die Bergpredigt stellt ja nur einen Aspekt der T\u00e4tigkeit von Jesus dar. Wir haben seine Lehrt\u00e4tigkeit zu sehr gewichtet, ein verkopftes Christentum propagiert und in seiner Nachfolge sein heilendes und diakonisches Wirken vernachl\u00e4ssigt. Diesem g\u00e4lte es mehr Beachtung zu schenken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur ersten Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 3<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>D. Martyn Lloyd-Jones, ein vor allem in Grossbritannien einflussreicher Prediger aus dem 20. Jahrhundert, sagt in einer Predigt zur ersten Seligpreisung: \u201cDas ist das Prinzip, das das Leben auf dieser Welt bestimmt: Setze dich durch, glaube an dich, mache dir deine innewohnenden Kr\u00e4fte bewusst und lass alle Welt wissen: Du strotzt nur so von Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und Selbst\u00fcberzeugung&#8230; In der ersten Seligpreisung werden wir mit einer Sache konfrontiert, die im genauen Gegensatz [dazu] steht .\u201d<sup>1)<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Inwiefern steht die erste Seligpreisung unseren modernen Bem\u00fchungen um ein st\u00e4rkeres Selbstvertrauen entgegen, inwiefern nicht?<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeutet die erste Seligpreisung im Hinblick auf unser Profil und unsere Profilierung als christliche Gemeinde?<\/p>\n\n\n\n<p>In der schon erw\u00e4hnten Predigt erkl\u00e4rt D. Martyn Lloyd-Jones weiter: \u201cGeistlich arm\u201d bedeute \u201cein Bewusstsein, dass wir in der Gegenwart Gottes nichts sind.\u201d<sup>2)<\/sup>&nbsp;&#8211; Richtig? Oder nur bedingt? Oder ganz falsch?<\/p>\n\n\n\n<p><sup>1)<\/sup>D. Martyn Lloyd-Jones, Bergpredigt, Band I, Predigten \u00fcber Matth\u00e4us 5, 3-48, Friedberg, 2002, S. 54&nbsp;<br><sup>2)<\/sup>a.a.O, S. 61<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur zweiten Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 4<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Jesus sagt, man k\u00f6nne den Trauernden gratulieren, ist es falsch, wenn wir in unserem Leben so sehr nach Gl\u00fcck im Sinne von Vermeidung von Trauer streben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sollten uns stattdessen st\u00e4rker um eine Kultur der Trauer und der Klage k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich in Trauer gerate &#8211; wie empfinde ich das dann &#8211; als Ungl\u00fcck, als \u201cschweren Schicksalsschlag\u201d, als Ungerechtigkeit, als unergr\u00fcndliches R\u00e4tsel, als unverdiente oder selbstverschuldete Strafe, als &#8230;?<\/p>\n\n\n\n<p>Klagen\/trauern \u00fcber Missst\u00e4nde oder fremdes Leid &#8211; kenne ich das \u00fcberhaupt? Wenn ja, was bewegt mich in dieser Hinsicht aktuell und mit welchen Konsequenzen?<\/p>\n\n\n\n<p>Woher kommt der in dieser Seligpreisung versprochene Trost? &nbsp;&#8211; Was habe ich damit zu tun, wenn es um das Leid eines Mitmenschen geht?<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeutet mir das von Paulus benannte Wissen, \u201cdass die ganze Sch\u00f6pfung seufzt und in Wehen liegt, bis zum heutigen Tag.\u201d (R\u00f6mer 8, 22)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur dritten Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sanftm\u00fctig sein zahlt sich nicht aus in einer Welt, in der jeder nur auf seinen Vorteil bedacht ist und dazu nur zu gerne die Ellbogen und anderes mehr einsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cSelbstverliebtheit, Selbstmitleid! Wie viel Zeit haben wir schon damit vergeudet! Ein sanftm\u00fctiger Mensch hat damit abgeschlossen.\u201d (Lloyd-Jones, a.a.O., S. 84)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cDer Sanftm\u00fctige staunt dar\u00fcber, dass Gott und die Menschen so gut von ihm denken und so gut zu ihm sind, wie sie es tun. Das, so meine ich, ist die eigentliche Quallit\u00e4t der Sanftmut.\u201d (Lloyd-Jones, a.a.O., S. 85)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verheissung von Land bzw. Erde hat f\u00fcr uns heute nichts Verlockendes mehr &#8211; umso weniger, je schlechter es dieser Erde geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Sanftm\u00fctigkeit hat nichts mit Schw\u00e4che, Tr\u00e4gheit, Unsicherheit oder mangelnder Zivilcourage zu tun, sondern ist Ausdruck einer inneren St\u00e4rke.<\/p>\n\n\n\n<p>Biblische Vorbilder an Sanftmut sind z.B. Mose oder Jesus. Kenne ich auch zeitgen\u00f6ssische?  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur vierten Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 6<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Psalmdichter bekennt: \u201cMeine Seele d\u00fcrstet nach Gott, dem lebendigen Gott.\u201d Psalm 42, 3.<br>Man kann nicht nach Gott und nach Gemeinschaft mit ihm d\u00fcrsten, ohne sich um Gerechtigkeit f\u00fcr die Benachteiligten dieser Welt zu bem\u00fchen. &#8211; Zutreffend?<\/p>\n\n\n\n<p>Wonach hungert und d\u00fcrstet mich in erster Linie? &#8211; &nbsp;Oder bin ich durch und durch satt &#8211; aber wovon?<\/p>\n\n\n\n<p>Gerechtigkeit ist gar nicht m\u00f6glich auf dieser Erde. Man kann es einerseits beim besten Willen nie allen recht machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerechtigkeit ist nicht m\u00f6glich auf dieser Erde, weil sie mit Gewalt durchgesetzt werden muss und damit nur immer neues Unrecht schafft.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cWer nach Gerechtigkeit und G\u00fcte strebt, der findet auch Leben, Gerechtigkeit und Ehre.\u201d Spr\u00fcche 21, 21 &#8211; Stimmt das, oder ist es nicht eher so, dass wer sich f\u00fcr Gerechtigkeit f\u00fcr Benachteiligte einsetzt, meist \u201cden K\u00fcrzeren zieht\u201d und allenfalls als Gutmensch bel\u00e4chelt wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Was hat das alles mit mir zu tun? &#8211; Die Ungerechten sind die anderen. Sie sollen sich \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201c&#8230; denn sie werden satt werden.\u201d &#8211; Wann wird das wohl sein?<\/p>\n\n\n\n<p>[Jesus] \u201cleidet f\u00fcr alles Unrecht und bricht gerade so Gottes Recht endg\u00fcltig Bahn. Am Abendmahlstisch, in den Zeichen des f\u00fcr uns gebrochenen Leibes, des f\u00fcr uns vergossenen Blutes wird Gottes Recht sichtbar, ja essbar. &#8230; Hier stillt Gott allen Hunger und Durst nach Gerechtigkeit.\u201d Aus: Ott Ulrich, F\u00fcreinander, Zeitgen\u00f6ssische Skizze zu Matth\u00e4us 1-7, Bern, 1968, S. 62<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur f\u00fcnften Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 7<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wann und wo f\u00e4llt es schwer, barmherzig zu sein? &#8211; Warum eigentlich?<\/p>\n\n\n\n<p>Barmherzig (und damit ein \u201cGutmensch\u201d) sein ist nicht beliebt: Man macht sich einerseits doch nur wichtig damit. Man gewinnt andererseits nichts, sondern wird dauernd ausgenutzt und kommt zu kurz. &#8211; Zutreffend?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin zwar barmherzig, investiere mich in diesem Sinne, aber von \u201cBarmherzigkeit erlangen\u201d merke ich nicht viel. Also lasse ich es besser bleiben?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p> <strong>Zur sechsten Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 8<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein reines Herz haben &#8211; ist das f\u00fcr mein Leben von Bedeutung, ein Ziel?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ja, was unternehme ich, um es zu erreichen oder es mir zu bewahren?<\/p>\n\n\n\n<p>Ein reines Herz haben &#8211; ist das \u00fcberhaupt m\u00f6glich in dieser Welt?<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde es helfen, sich daf\u00fcr in die Einsamkeit zur\u00fcckzuziehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Gott schauen &#8211; ist das f\u00fcr mein Leben von Bedeutung, ein Ziel?<\/p>\n\n\n\n<p>Was erhoffe ich mir davon?<\/p>\n\n\n\n<p>Oder interessiert mich das gar nicht?<\/p>\n\n\n\n<p> <strong>Zur siebten Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 9 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe keine Feinde &#8211; somit hat diese Seligpreisung vom Frieden stiften auch keine Bedeutung f\u00fcr mich. Stimmt das (beides!)?<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann ich ein Friedensstifter\/eine Friedensstifterin werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Wo ist es mir schon gelungen, in meinem eigenen Verh\u00e4ltnis zu verfeindeten Mitmenschen oder unter zerstrittenen Parteien Frieden zu stiften? Was hat das in mir ausgel\u00f6st?<\/p>\n\n\n\n<p>Frieden stiften &#8211; wie macht man das? Was geh\u00f6rt dazu? Gibt es Voraussetzungen daf\u00fcr?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur achten Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kann man sich freuen, wenn man verfolgt wird? Wie und warum k\u00f6nnte das m\u00f6glich sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Habe ich auch schon Verfolgung oder Zur\u00fccksetzung um der Gerechtigkeit willen erlebt? Wie habe ich mich dabei gef\u00fchlt?<\/p>\n\n\n\n<p>Lloyd-Jones erkl\u00e4rt: \u201cUm unserem Herrn \u00e4hnlich zu werden, m\u00fcssen wir Licht werden; Licht entlarvt auch immer die Finsternis, und darum hasst die Finsernis auch immer das Licht.\u201d (a.a.O., S. 163) &#8211; Ist das \u00fcberzeugend? Wie kann man sich das ohne Bild vorstellen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur neunten Seligpreisung Matth\u00e4us 5, 11-12<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201cMit Schm\u00e4hung und Verfolgung muss die Gemeinde grunds\u00e4tzlich rechnen\u201d. Stimmt diese These und wenn ja, warum? Liegt es nicht oft einfach an ungeschicktem Verhalten der christlichen Gemeinde?<\/p>\n\n\n\n<p>Habe ich selber schon \u201cum Jesu willen\u201d gelitten? Wenn ja, wie war das? Was hat mir geholfen, mich getr\u00f6stet? Oder habe ich in dieser Situation gar keinen Trost versp\u00fcrt?<\/p>\n\n\n\n<p>So etwas wie ein Ausblick auf den Himmel &#8211; kommt das vor in meinem Leben und Planen, und welchen Stellenwert hat diese Perspektive?<\/p>\n\n\n\n<p>In der Verfolgung &#8211; also auch schon bei Spott und Verleumdung um des Glaubens willen &#8211; sich freuen und frohlocken, m\u00fcsste ja wohl auch bedeuten, nicht nach Vergeltung zu trachten, sich nicht zu \u00e4rgern, auch nicht \u00e4ngstlich oder depressiv zu werden. Ist das \u00fcberhaupt m\u00f6glich?<\/p>\n\n\n\n<p>Man sagt, dass noch in keinem Zeitalter so viele Christen verfolgt worden sind, wie heute. Was l\u00f6st das in mir aus?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema &#8222;Salz der Erde&#8220; Matth\u00e4us 5, 13<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Salz der Erde, und dann auch noch Licht der Welt &#8211; kann man das von der Christenheit wirklich sagen, ohne masslos zu \u00fcbertreiben? Hat Jesus da nicht zu viel erwartet?<\/p>\n\n\n\n<p>Oder sind wir allesamt einfach fade geworden? &#8211; &nbsp;Wenn nicht:<\/p>\n\n\n\n<p>Ob nun auf den ganzen Lebenswandel, die Verk\u00fcndigung, die Weisheit oder die Opferbereitschaft der christlichen Gemeinde bezogen, wo kann man heute etwas von diesem Salz der Erde \u201cschmecken\u201d?<\/p>\n\n\n\n<p>Was fange ich f\u00fcr mich mit der Drohung am Schluss des Verses an?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Thema \u201eLicht der Welt\u201c Matth\u00e4us 5, 14<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann ich &#8222;Licht&#8220; f\u00fcr meine Umgebung sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Wo habe ich den Eindruck, es schon gewesen zu sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Was \/ Wer macht mir mein eigenes Leben hell?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p> <strong>Zum Thema &#8222;gute Taten&#8220; Matth\u00e4us 5, 15-16 <\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Welchen Stellenwert haben gute Taten in meinem Leben, in meiner Kirchgemeinde?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wo stelle ich \/ stellen wir als Kirchgemeinde vielleicht unser Licht unter den Scheffel?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Darf man denn nun als Christ noch \u201cGutes tun und dar\u00fcber reden\u201d wie heutzutage manchmal proagiert wird, oder ist das zu selbstbezogen?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wie kann es dazu kommen, dass andere durch mein Tun guter Taten den Vater im Himmel preisen?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Missionarisch wirken durch gute Werke &#8211; ist das m\u00f6glich? Braucht es nicht auch das Wort, aus dem der Glaube kommt (R\u00f6mer 10, 17)?<\/p>\n\n\n\n<p>  <strong>Zum Thema &#8222;Jesu Stellung zum Gesetz&#8220; Matth\u00e4us 5, 17-20  <\/strong>  <\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Jesus sagt, er sei nicht gekommen, das Gesetz aufzul\u00f6sen, deckt aber seine J\u00fcnger, wenn sie das Sabbatgebot \u00fcbertreten (Mt. 12, 1-14) oder die Fastengebote (Mt. 9, 14-15) oder Reinigungsordnungen (Mt. 15, 1-20). Wie passt das zusammen?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Lloyd-Jones sagt in einer seiner Predigten: \u201c In gewisser Hinsicht ist die eigentliche Absicht der Gnade, uns zu bef\u00e4higen, das Gesetz zu befolgen.\u201d (a.a.O., S. 237) Teile ich diese Ansicht? Was bedeutet es f\u00fcr unsere Glaubenspraxis, wenn das stimmt?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Was lehren Mt. 5, 17-20 \u00fcber das Alte Testament und seine Bedeutung f\u00fcr Jesus, f\u00fcr uns? Welchen Stellenwert hat es f\u00fcr mich pers\u00f6nlich? Lese ich \u00fcberhaupt darin, oder ist es mir \u201czu weit weg\u201d?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Was ergibt sich aus Mt. 5, 17-20 f\u00fcr die Bedeutung von Karfreitag, Leiden und Sterben von Jesus?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wo sehe ich beim Gesetz die Grenze zwischen dem, was ich selber zu erf\u00fcllen habe und dem, was erf\u00fcllt ist oder f\u00fcr mich als Christin\/Christ aus nichtj\u00fcdischem Hintergrund nicht (mehr) von Bedeutung ist?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur ersten Antithese<\/strong> <strong>und den Fallbeispielen dazu<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Welches sind meine Lieblingsschimpfw\u00f6rter? Wann und wem gegen\u00fcber \u201cwende ich sie an\u201d?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wie reagiere ich, wenn ich selber beschimpt werde (vgl. 1. Petrus 3, 8-11)?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wie kann es gelingen, dem Rat des Petrus nachzuleben?<br><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Was kann ich tun, wenn mir &#8211; in gottesdienstlichem Zusammenhang oder auch sonst &#8211; bewusst wird, dass ein \u201cBruder\u201d oder eine \u201cSchwester\u201d etwas gegen mich hat?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ist es nicht unvermeidbar, dass es Menschen gibt, die \u201cetwas gegen mich haben\u201d? Muss ich mich jedes Mal darum k\u00fcmmern? W\u00e4re es nicht einfacher, sich innerlich zu distanzieren und sich davon gar nicht betreffen zu lassen?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wie geht in so einem Fall \u201csich vers\u00f6hnen\u201d ganz praktisch?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Und was ist, wenn unsere Vers\u00f6hnungsversuche misslingen und vom gegen\u00fcber nicht angenommen werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur zweiten Antithese<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Geht es Jesus mit der zweiten \u201cAntithese\u201d eher um den Schutz der Frau oder um den Schutz der Ehe?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Jesus war unverheiratet. Weshalb \u00e4ussert er denn derart rigorose Ansichten zum Thema Ehe?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Welche Bedeutung hat das Gebot und seine Auslegung durch Jesus heute in Zeiten der (viel gr\u00f6sseren) Gleichberechtigung der Geschlechter?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wird mit den heute m\u00f6glichen Optionen Ehe, Konkubinat (und evtl. k\u00fcnftig einem Zwischenmodell \u201cPacs\u201d) der Ehebruchsproblematik sozusagen die Sch\u00e4rfe genommen? Oder bleibt das Grundproblem dasselbe?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Was hilft, wenn man sich nicht konkret Augen ausreissen und H\u00e4nde abhacken will, zu Bewahrung und Schutz der Ehe in unserer Gesellschaft? Oder ist das heutzutage nicht mehr n\u00f6tig und wichtig?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den einleitenden Versen Matth\u00e4us 5, 1-2 Wem gilt die Bergpredigt? Was bedeutet sie mir pers\u00f6nlich? Lehren und lernen geh\u00f6rt offensichtlich zum christlichen Glauben, nicht nur beispielsweise religi\u00f6se Erfahrung. 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